Die Todesritter Gilde auf "Die Aldor"
 
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 Abigail Deenah Williams

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Deenah
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BeitragThema: Abigail Deenah Williams   So Apr 24, 2011 8:47 pm

zu mir

Ich bin 35 Jahre alt, wohne in Niedersachsen (schönstes Bundesland der Welt ^^). RP an sich mache ich seit....17 oder 18 Jahren. Angefangen mit DSA, bin ich letztendlich bei Degenesis und D&D hängen geblieben. Online RP habe ich ne zeitlang auf nem L2 RP Free Shard betrieben, bis dieser geschlossen wurde.
WoW zocke ich seit kurz bevor BC raus kam, aber nicht regelmässig.
Todesritter spiele ich, weils mir einfach gefällt. Von der Geschichte her und so. Und weil ich sonst nur "gute" Charaktere habe/hatte.

Mein Char

Name: Abigail Deenah Williams
Rasse: Mensch

Flag:
Vor euch steht eine Todesritterin, gekleidet in einer dunklen Plattenrüstung. Aber statt eines
Helmes trägt sie eine Stoffkapuze mit silberner Borte. Unter der Kapuze kann man die eisblau
leuchtenden Augen ausmachen, und von Zeit zu Zeit verirrt sich eine weisse Haarsträhne nach
vorne.

Die Frau ist schlank, muskulös und macht einen gut durchtrainierten Eindruck. Vom Scheitel bis zur
Sohle misst sie etwa 1,63m. So man ihre Haut Haut erblickt, stellt man fest, das sie recht bleich ist.
Daher ist es schwer ihr Alter zu schätzen.

Wenn sie spricht hat sie den typischen Hall in der Stimme, der für Todesritter üblich ist.

Ihre Waffe ist der Zweihänder, den sie stets auf dem Rücken trägt. Dieser leuchtet bläulich, und
strahlt die eisige Kälte Nordends aus.

Sollte man sie mal ohne Kapuze oder Helm antreffen, so fällt als erstes ihre schneeweisse Haarpracht auf.
Die etwas über schulterlangen Haare sind zu einem Zopf gebunden. Desweiteren, neben der
fehlenden Gesichtsfarbe, fallen ihre dunklen stellen an den Wangen und um die Nase auf. Und die
silbernen Ohrringe, von denen sie in jedem Ohr zwei Stück hat.

Geschichte

Sie schlug derart heftig auf den Holztisch, dass das kleine Gefäss mit Tinte abhob, und so unglücklich auf den Tisch aufkam, das es umkippte. Die schwarze Tinte floss über das Pergament. Somit war alles zunichte gemacht. Die ganze Arbeit umsonst. Mit einem leisen kehligen Brummen erhob sie sich von ihrem Hocker und eilte zu dem Balkon, wo sich auch der Flugmeister befand. Doch diesen steuerte sie nicht an, sondern ging zielstrebig zur Balustrade, an der ihr Greif angebunden war. Sie löste das Seil und schwang sich auf den Sattel. Sie lenkte das untote Tier herum und beugte sich etwas vor, als wolle sie dem Tier etwas ins Ohr flüstern. Der Greif erhob sich in die Luft, und sie flogen davon.
Unter ihnen war die Todesbresche. Dahinter lag die Ruine von Havenau, der scharlachroten Enklave, gefolgt von Tyrs Hand. Aber dies war nicht ihr Ziel. Sie zog an den Zügeln, und der Greif wendete sich nach rechts, in einem grossen Bogen. Das Ziel war eine Kapelle, die sich hinter der Felsformation befand. Die Kapelle des hoffnungsvollen Lichtes. Besser gesagt, die Händlerin, die sich in dem Areal aufhielt.

Ein Haus tauchte vor ihrem geistigem Auge auf. Ein altes Fachwerkhaus, das schon viele Jahrzehnte hat kommen und gehen sehen. Hinter dem Haus befand sich eine grosse Weide, auf der Pferde und Kühe sich das Gras teilten. Kinder lachten. Aus dem Schornstein stieg Rauch auf. Ein Mann, vielleicht 40 Sommer alt, schritt seelenruhig mit einer Heugabel aus dem Haus in Richtung Weide. Drei Kinder rannten lachend an ihm vorbei, und der Mann erfreute sich an dem Lachen. Er sagte etwas zu den Kindern, und sie liefen um den Mann herum. Plötzlich steckte er die Heugabel in den Boden und rannte zum Haus zurück, er rief etwas, doch das konnte sie nicht hören. Zu weit weg war sie. Aber der Mann schien keineswegs besorgt.

Sie landete mit dem Greifen direkt neben einem grossen Wagen. Die Händlerin schaute zu ihr auf.
„Service mit einem Lächeln. Das ist mein Motto! Was kann ich für euch tun?“
„Ich brauche Pergament und Tinte.“
Die Frau drehte sich um und kramte in einer der Kisten rum, holte drei Bögen Pergament und ein kleines Gefäss mit Tinte hervor. Erst jetzt fiel der Reiterin wieder auf, das sie mit einem Akzent sprach. Ein Akzent, der nicht zu Sturmwind gehörte. Nein, sie war ein Flüchtling. Sie war vor den Untoten, den Verlassenen, aus Gilneas geflohen.
Fiona, die Händlerin aus Gilneas, reichte der Reiterin die gewünschte Ware.
„Hier, bitte. Das macht dann acht Silberstücke.“
Die Frau auf dem Greif gab Fiona das Geld, steckte die Ware in eine Satteltasche und lenkte den Greifen herum, um gleich darauf abzuheben, und Richtung Acherus zurück zu fliegen.

Wieder tauchte das Haus auf. Doch diesmal stand ein anderer Mann in der Tür. Er trug eine Plattenrüstung, gut poliert, und einen Wappenrock. Blau, mit einem goldenen Löwenkopf. Er lächelte. Und sagte etwas, und doch schien seine Stimme versagt zu haben.
Theo....dore. Theodore Williams.
Warum kam ihr ausgerechnet nur dieser eine Name in den Sinn?
Einst hatte sie diesen Mann bewundert. Immerhin war er der Grund gewesen warum sie nach Sturmwind zog, um in der königlichen Armee zu dienen. Raus aus dem kleinen Dorf, sie wollte etwas anderes sehen, etwas anderes erleben.
Den Hof, der seit Generationen vom Vater zum Sohne vererbt wurde, sollte sowieso ihr Bruder bekommen. Für sie war kein Platz in diesem Dorf mehr.
Hätte sie in Lordaerons Armee gedient, wäre es dann anders verlaufen?
Sie schob den Gedanken weg. Das war irrelevant.


Sie landete den Greifen sicher auf dem Balkon, Stieg ab und machte ihn an der Balustrade fest. Eiligen Schrittes machte sie sich auf den Weg in ihr Quartier, um den Brief erneut zu schreiben.

Siebzehn.
Siebzehn Sommer zählte sie, als sie ihre Heimat, das kleine Dorf am Meer, verliess um mit ihrem Onkel nach Sturmwind zu gehen. Kurz nachdem der Bürgerkrieg in Lordaeron ausbrach. Sie meldete sich freiwillig bei der Armee. Sie übte jeden Tag den Kampf, denn sie wollte mehr, als nur in der Stadt patroulieren. Die Zeit flog wie im Fluge dahin, und aus der Rekrutin wurde eine gute Soldatin. Und wann immer sie Frei hatte, reiste sie nach Hause. Nach Süderstade, um zu sehen, das auch alles in Ordnung war.

Dann kam der Tag, an dem ihr Prinz Sturmwind angreifen liess. Arthas, der Lichkönig, sandte seine Truppen aus um die Lebenden zu vernichten. Doch hatte er nicht damit gerechnet geschlagen zu werden. Sturmwind setzte sich massiv zur Wehr, und vernichtete den Ansturm der Geissel. König Varian Wrynn rief zum Krieg, und schickte einen Teil seiner Truppe nach Nordend, und sie meldete sich freiwillig.
Nordend, fern der Heimat, fern von allem was ihr lieb und teuer war. Die Familie, die Wärme des Kaminfeuers, die Freunde. Eisige Kälte durchdrang das Land. Und wo immer sie hinkamen, überall waren die Untoten zugegen.
Ja, sollten sie nur kommen.....diese Untoten, garstige Kreaturen....
...und sie kamen. In Scharen.

Es sollte nicht lange dauern als Tag kam, an dem ihr neues Leben beginnen sollte. Nicht einmal ein viertel Jahrhundert hatte sie gelebt, als das Schwert einer widerwärtigen, feisten Kreatur ihr Herz durchbohrte.
Flickwerk.
Nein....es war nicht Flickwerk, aber sie sah fast genau so aus. Feist, mit einem dritten Arm, aus einzelnen zusammen gebaut, genäht, mit unheiliger Magie zum Leben erweckt. Widerwärtig.
Und dann war da diese Stimme in ihrem Kopf. Hallend, böse, ergreifend, fordernd. Gierig danach, alles Leben zu vertilgen. Befehlend. Und sie gehorchte. Er, der einst ihr Prinz war, war jetzt ihr König, und schickte sie gegen ihre früheren Kameraden in die Schlacht. Töten, im Namen des einzig wahren König.
Schlagen, zerhacken, töten.
„Am Ende werdet ihr mir alle dienen.“ Das waren seine Worte, und sie diente.

Sie lernte und tat Dinge, von denen sie im Traum nie gedacht hätte, das es so etwas gibt. Sie wurde zu seinem Werkzeug. Seine Rache. Seine Vernichtung.
Ihre Augen sahen mehr Grausamkeiten als ein Sterblicher je erahnen könnte. Mehr, als ein Sterblicher je hätte ertragen können.


Sie sah von ihrem Pergament auf, das immer noch leer vor ihr auf dem Tisch lag. Die Feder hielt sie in der rechten Hand, und langsam löste sich ein kleiner Tropfen Tinte, und fiel auf den Tisch.
Drei Jahre ist es her, seit Hochlord Darion Mograine sie befreit hat. Oder waren es vier? Es war nicht wirklich wichtig, auf ein Jahr mehr oder weniger kam es auch nicht mehr an. Glücklicher weise war die Stimme in ihrem Kopf weg, und nur das zählte. Ihr Prinz, ihr König, war besiegt. Arthas war endgültig vernichtet worden.
Mograine holte sie nach Acherus. Dort sollte sie ein neues Leben beginnen, im Dienst der Ritter der Schwarzen Klinge. Und obwohl sie von König Wrynn in die Reihen der Allianz eingegliedert wurde, war sie dennoch in gewisser Weise froh nicht in Sturmwind verweilen zu müssen.
Stattdessen zog sie durch den Teil Lordaerons, den man die Östlichen Pestländer nennt. Drei Jahre lang bekämpfte sie die Geissel, wo immer sie auf die Untoten traf. Von Zeit zu Zeit tätigte sie Aufträge im Dienst der Argentum Dämmerung.

Vor einigen Wochen erhielt sie ein Pergament. Der Absender war eine Gruppierung die sich die Schwarze Faust nannte. Sie suchten nach Todesrittern, die ziellos umher wanderten, um ihnen eine Art Berufung zu geben.

Sie beschrieb das Pergament. Sie las es noch einmal. Ihre Schrift war krakelig. Aber war sie das nicht schon immer gewesen?
Sie faltete das Pergament zusammen, und versiegelte es mit Wachs. Das Pergament gab sie einem Boten, mit der Auflage das er sich mit der Zustellung beeilen solle.


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Apraxas
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BeitragThema: Re: Abigail Deenah Williams   So Apr 24, 2011 9:06 pm


Echt schöne Geschichte kann man da nur sagen.

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Abigail Deenah Williams
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